Wie inState entstanden ist

Eine Erfahrung. Viele Fragen.

inState ist nicht im Labor entstanden und nicht aus einer akademischen Theorie heraus. Es ist das Ergebnis einer direkten Erfahrung, der Weigerung, sie ohne Erklärung stehen zu lassen, und vieler Jahre Arbeit daran, beides zusammenzubringen.

Kontinuierlich in Entwicklung Interdisziplinäre Zusammenarbeit Forschungsgrundlage & Praxisbegleitung
Entstehung

Der Weg der Methode

inState ist nicht aus einer Theorie entstanden — sondern aus direkter Erfahrung, den Fragen, die sie aufgeworfen hat, und dem Willen, diese Fragen ernsthaft zu beantworten.

01
2021 — Der Ausgangspunkt

Erster Kontakt mit einer angeleiteten Bewusstseinsmethode

Die erste Begegnung mit einer angeleiteten substanzfreien Methode zur Zustandsveränderung hinterließ einen bleibenden Eindruck — nicht als abstraktes Konzept, sondern als reale, körperlich spürbare Erfahrung. Die Effekte zeigten sich nicht nur in der Session, sondern in den Wochen danach: veränderte Wahrnehmung, mehr Klarheit, eine Ruhe, die anhielt. Der Wert war sofort evident. Die Frage „warum" blieb offen.

Erster KontaktReale ErlebnisseLangfristige Effekte
02
2021–2023 — Die Lücken

Praxis wirft Fragen auf, die der Rahmen nicht beantworten kann

Mit wachsender Erfahrung in der Begleitung von Menschen wurden die Lücken sichtbar. Die Methode wirkte — aber der spirituelle Rahmen, in dem sie eingebettet war, bot keine belastbaren oder sogar risikoreiche Erklärungen für das, was tatsächlich passierte. Was ist der Mechanismus? Warum reagieren manche anders? Wo sind die Grenzen? Diese Erkenntnis war der eigentliche Wendepunkt.

PraxiserfahrungFehlende GrundlageOffene Fragen
03
2023–2025 — Die Arbeit

Ein wissenschaftlicher Rahmen entsteht

Systematische Auseinandersetzung mit Forschungsliteratur zu Neurologie, Psychologie, Trance, Neuroplastizität und Traumaforschung. Parallel: interdisziplinäre Gespräche mit Fachleuten aus Medizin, Psychologie und Psychotherapie als kritisches Korrektiv. Was haltbar war, blieb. Was nicht standhielt, fiel heraus — so entstand Schritt für Schritt der wissenschaftliche Rahmen, der inState heute trägt.

Sekundäre ForschungInterdisziplinärer AustauschPraxisbeobachtung
04
2025 – heute — Die Methode

Kontinuierliche Weiterentwicklung

inState ist eine lebendige Methode. Praxiserfahrung, neue Forschungserkenntnisse und kritische Perspektiven fließen kontinuierlich ein. Über 2.000 Menschen wurden bisher begleitet. Jede Session ist gleichzeitig Praxis und Beobachtung. inState stellt sich Untersuchungen — unabhängig davon, was die Ergebnisse zeigen.

Laufende Entwicklung
Die Person dahinter

Wer inState entwickelt

Porträt von Verena Sager, Gründerin von inState
Verena Sager
Gründerin von inState

Ich arbeite an der Schnittstelle von Neurowissenschaft, Psychologie und Bewusstseinsarbeit — mit dem Ziel, Menschen einen Zugang zu inneren Prozessen zu ermöglichen, die im Alltag kaum erreichbar sind.

Mein Hintergrund ist bewusst interdisziplinär: Ich habe Wirtschaft studiert, Musik am Gymnasium und an der LMU vertieft, jahrelang Instrumentalunterricht gegeben und mich früh für medizinische und neurowissenschaftliche Zusammenhänge interessiert. Was mich antreibt, ist eine echte Leidenschaft für das Verstehen.

Mein fachliches Fundament habe ich durch intensive Auseinandersetzung mit Forschung und Literatur, durch Ausbildungen in Acceptance and Commitment Therapy (ACT), Sound Healing, Bewusstseinsarbeit und Entrainment sowie durch den kontinuierlichen Austausch mit Fachpersonen aus Psychologie, Medizin und Traumatherapie aufgebaut. Die wichtigste Lernquelle aber sind die über 2.000 Menschen, die bisher begleitet wurden.

inState entstand aus dem, was ich in dieser Praxis immer wieder vermisst habe: wissenschaftliche Fundierung, kritische Reflexion, klare Ethik und nachhaltige Integration. Kein Dogma, kein Personenkult — sondern ein Rahmen, dem ich selbst vertraue. Aus diesem Bewusstsein heraus betreibe ich auch die Spiritual Bypassing Initiative, ein Aufklärungsprojekt um Missbrauch und fehlenden Standards im Bereich der Bewusstseinsarbeit entgegenzuwirken.

Grundlage

Worauf inState steht

Drei Säulen, die sich gegenseitig tragen — und gegenseitig korrigieren.

I

Direkte Praxiserfahrung

Über 2.000 begleitete Menschen in veränderten Zuständen. Was in der Praxis beobachtet wird, ist die Grundlage.

II

Wissenschaftliche Auseinandersetzung

Drei Jahre Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur zu Neurologie, Psychologie, Trance und Bewusstseinsforschung.

III

Kritischer Austausch

Interdisziplinäre Gespräche mit Fachleuten aus Medizin und Psychologie als Korrektiv. Was nicht standhält, fällt heraus. Was bleibt, trägt die Methode.

Haltung

Was inState antreibt

Tiefe Bewusstseinszustände sind eines der wirkungsvollsten Werkzeuge, die Menschen zur Verfügung stehen — und sie waren viel zu lange nur in spirituellen oder substanzgestützten Kontexten zugänglich. inState ist der Versuch, diesen Zugang zu öffnen. Ohne Glaube, ohne Substanzen, mit dem Anspruch, das, was wir beobachten, auch erklären zu können.

Substanzfrei

Weil tiefe Zustände keine Substanzen brauchen — und weil das den Zugang für mehr Menschen öffnet.

Säkular & offen

Weil die Wirkung unabhängig von spirituellen Überzeugungen ist — und so zugänglich wird für Menschen, die keine teilen.

Wissenschaftlich ehrlich

Was belegt ist, wird gesagt. Was nicht belegt ist, auch. inState stellt sich der Forschung — unabhängig vom Ergebnis.

Wissenschaftliche Grundlage

inState baut auf bekannter Forschung

Die theoretische Grundlage von inState ist nicht erfunden — sie ist aus etablierten Forschungsfeldern destilliert.

Bewusstseinsforschung

Stanislav Grof

Psychiater und Pionier der Bewusstseinsforschung. Über 60 Jahre Forschung zu nicht-gewöhnlichen Zuständen. Entwickler des holotropen Modells und Mitbegründer der Transpersonalen Psychologie.

Neurophysiologie

Stephen Porges

Entwickler der Polyvagal-Theorie. Beschreibt, wie das autonome Nervensystem soziale Sicherheit, Ko-Regulation und emotionale Resilienz neurophysiologisch vermittelt.

Somatische Traumaforschung

Peter Levine

Entwickler von Somatic Experiencing. Beschreibt, wie traumatische Erfahrungen als unvollständige motorische Reaktionen im Nervensystem gespeichert werden — und wie körperliche Entladung zur Auflösung führt.

Bewusstseinspsychologie

Charles Tart

Pionier der wissenschaftlichen Erforschung veränderter Bewusstseinszustände (ASC). Sein Standardwerk „Altered States of Consciousness" (1969) legte die konzeptionelle Grundlage für das Feld.

Kontakt

In Kontakt treten

Ob Session, fachlicher Austausch oder kritische Fragen — alle sind willkommen.

Für Interessierte

An einer Session teilnehmen

Erlebe veränderte Bewusstseinszustände in einem sicheren, begleiteten Rahmen — ohne Substanzen, ohne aktives Tun.

Session buchen
Für Forschende & Fachleute

Fachlicher Austausch

Interesse an Kollaboration, kritischer Auseinandersetzung oder gemeinsamer Forschung — wir freuen uns auf den Austausch.

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